Geschichte

Auf Spurensuche

Wer in die Zukunft möchte, der sollte auch einmal in die Vergangenheit schauen. Nachfolgend findest du eine übersichtliche Ausarbeitung unserer Entstehungsgeschichte. Es ist wirklich unglaublich spannend, wie der Sport entstanden ist und sich nachhaltig etabliert hat.

1980

Wie alles begann

Herbert Wichert, unter Wasserfreunden liebevoll „Vater des Deutschen Jugendpokals“ genannt, übernimmt die Idee zur Jugendarbeit im Wassersport mit Schlauchbooten vom ADAC.
Zusammen mit seinem Freund Richard Koch erarbeitet er einen Plan um Kindern das Fahren auf Gewässern zu ermöglichen.
Sie kommen zu dem Entschluss, dass Landesgewässer in Privatgewässer umgewandelt werden müssen.
Bei der anschließenden Standortsuche fällt die Wahl auf das Wassersportheim in Berlin-Gatow. Um dort ein Privatgewässer einzugrenzen, werden Schubleichter im Verbund mit Drahtseilen vor Anker gelegt.
Nun kann der erste Deutsche Jugendpokal in den Klassen R1 und R2 (Rudern) und 1M, 2M und 3M (Motorboot) ausgetragen werden.

1980

1990

Hauptstadtjugend

Der Landesverband Berlin gründet seine Jugendorganisation, es entsteht die Berliner Motorbootjugend im Motoryachtverband Berlin e.V..

1990

1994

Mann über Bord

Eine der Ruderbootklassen wird in eine Motorbootklasse umgewandelt. Es entstehen die Motorbootklassen MA, M4 und M5. Nun können Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren teilnehmen (statt bisher 10 bis 14 Jahre).
Die Klassen MA bis M4 werden mit einem 5 PS Motor und Begleitperson, die Klasse M5 mit einem 15 PS Motor gefahren.
Es wird das „Mann über Bord Manöver“, kurz „MüB“, eingeführt.

1994

1998

Gründung der Deutschen Motorbootjugend

Mit der Gründung der Deutschen Motorbootjugend im DMYV und der Umbenennung des „Deutschen Jugendpokals“ in „Deutsche Jugendmeisterschaft“ die Einführung der Klasse M6 für die Jugendlichen im Alter von 19 bis 27 Jahre.

1998

2000

Höhen und Tiefen

Der Weltverband Union Internationale Motonautique (UIM) übernimmt, mit Abwandlungen im Reglement, den Motorbootslalom für die Klassen M1 bis M5 (Altersgrenze 8 bis 18 Jahre).
Nun ergeben sich Wettkämpfe auf Europa- und Weltebene.
Die Deutsche Jugendmeisterschaft erreicht mit 186 Startern ihren Höhepunkt.
Durch steigende Kosten und neue Auflagen droht die Deutsche Jugendmeisterschaft zu scheitern. Manche Sponsorenquelle versiegt und Schubleichter wurden nicht mehr bereitgestellt. Doch lokale Vereinskameraden springen ein und sperren das Bundesgewässer mit ihren Booten ab, um das „Privatgewässer“ zu erhalten.

2000

20 Jahre Deutscher Jugendpokal

Nach 20 Jahren Organisation und Regattaleitung geht Herbert Wichert mit 80 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Die Jugend hat sich in der Zwischenzeit selbst organisiert und die künftigen Jugendmeisterschaften werden im rollierenden System stattfinden.
Feierlich wird Herbert Wichert mit einem Höhenfeuerwerk über dem Wasser von der Jugend verabschiedet.

2001

Rennboot und Verdienstkreuz

Die Deutsche Motorbootjugend führt die optische „Rennbootklasse“ MS11 ein. Nun können Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren neben dem Motorbootslalom in der Dreikantfeile über das Wasser rauschen.
Im August wird Herbert Wichert das Bundesverdienstkreuz im Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

2001

2010

Jubiläum und Trauer

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wird die Deutsche Jugendmeisterschaft 2010 in Gedenken an Herbert Wichert (✝2006) als „Herbert-Wichert-Gedächtnispokal“ durchgeführt.

2010

2014

Neue Klasse

Geprägt von der Fülle an Fahrern/innen in der Klasse M6, wird die Klasse M7 zur Entlastung eingeführt.

2014

Heute

Jugend 2.0

Heutzutage wird in den Klassen ME (6 Jahre) bis M7 (27 Jahre) sowie in der optischen Rennbootklasse MS11 (14 bis 27 Jahre) gefahren.
Im Gegensatz zu den Anfängen mit Achilles und Wiking Booten mit Selva oder Yamaha 2-Takt Motoren, fahren wir heute mit Suzumar Booten mit Suzuki 4-Takt Motoren.

Heute

Hier gibt´s mehr!

Die Geschichte mit allen Details kannst du dir hier als Broschüre herunterladen:

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